Bei der Wahl des Lötkolbens sollten wir beachten, daß wir es hier mit elektronischen Bauelementen zu tun haben und diese recht empfindlich auf Überhitzung reagieren. Deshalb bleibt die 100 Watt-Lötpistole, die irgendwo im Keller verstaubt, da wo sie ist und wir schaffen uns einen Lötkolben an, der für unser Vorhaben besser geeignet ist. Der Lötkolben sollte eine Leistung so zwischen 15 und 30 Watt haben. Diese Leistung ist für die anfallenden Lötarbeiten ausreichend und es passiert nicht so schnell, daß wir die Bauteile überhitzen. LötspitzeEs gibt drei verschiedene Arten:
Das Problem bei einer Lötspitze besteht darin, daß sie bei den hohen Temperaturen oxidiert und so nach einiger Zeit an Wärmeleitfähigkeit verliert. Um hier nicht am falschen Ende zu sparen und um unnötigen Ärger zu vermeiden, wollen wir uns für die Dauerlötspitze entscheiden. Diese bietet im Gegensatz zur einfachen Kupferlötspitze eine etwa 10- bis 20-fach längere Lebensdauer und es entfällt das Säubern der Spitze mit einer Feile.
LötspitzenformBei der Wahl der Lötspitzenform sind wir hingegen weitgehend frei. In den meisten Fällen wird dabei eher die persönliche Vorliebe die Entscheidung bringen. Wobei die Form auf dem Bild ganz rechts nur bei extrem engen Platzverhältnissen benötigt wird. Für diesen Kurs würde ich eher zu einer der beiden anderen Formen raten. |