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Bei der elektrischen Leistung handelt es sich um das Produkt aus Strom und Spannung. Die elektrische Leistung steigt also an, sobald der Strom und/oder die Spannung ansteigt. Wir beginnnen mit der Betrachtung dieses Schaltplans: Nehmen wir einmal an, bei der Batterie handelt es sich um eine 12 V Batterie und auf dem Amperemeter lesen wir einen Strom von 0.5 Ampere ab. Die Formel zur Berechnung der elektrischen Leistung lautet: Wenn wir nun die obigen Werte in die Formel einsetzen... Das ist aber nicht der einzige Weg, um die elektrische Leistung zu berechnen. Wir können auch anders vorgehen. Und zwar indem wir den Widerstand der Glühlampe messen: Als abschließendes Rechenbeispiel wollen wir uns den folgenden Schaltplan vornehmen: Und für die ganz Eifrigen unter euch, die das Beispiel zusätzlich mit der anderen Formel (P=R*I2) durchgerechnet haben und sich wundern, warum ihr Ergebnis nicht stimmt, will ich einen Teil des Themas vom nächsten Kapitel vorwegnehmen: Bei der Parallelschaltung von Widerständen ist der Gesamtwiderstand stets kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. Schaltet man zwei Widerstände mit identischen Werten parallel, so halbiert sich der Gesamtwiderstand. Bei drei gleichen Werten geht der Gesamtwiderstand auf ein Drittel zurück, bei vier auf ein Viertel und so weiter. Das heißt: Wenn eine Glühlampe einen Widerstand von 24 Ohm aufweist, dann besitzen drei Glühlampen in Parallelschaltung nur 8 Ohm. Und noch ein letzter Hinweis: Im Volksmund wird gern vom elektrischen Verbraucher geredet ("Wieviel Watt verbraucht das Gerät?"). Das ist so aber nicht ganz richtig, denn elektrische Leistung wird nicht wirklich verbraucht. Sie wird nur in eine andere Energieform umgewandelt. Am Beispiel unserer Glühlampe findet die Umwandlung in Licht- und Wärmeenergie statt. |