Dieses Bauteil ist viel mehr als nur ein Bauteil. Vielmehr beinhaltet es im Inneren eine Reihe von Bauteilen und fällt somit in die Kategorie der ICs (Integrated Circuits). Dennoch besitzt es nur drei Anschlußbeinchen, was uns das Handling enorm vereinfacht.

Mit diesem Spannungsregler und einer Handvoll externer Bauteile ist es uns möglich, aus einer unstabilen Eingangsspannung eine stabile Ausgangsspannung zu erzeugen, die zugleich auch noch gegen Überlastung geschützt ist. Und nicht nur das, wir können auch noch die Ausgangsspannung dadurch variieren, daß es verschiedene Versionen dieser Spannungsregler zu kaufen gibt.

So existieren von der 78xx-Reihe eine ganze Menge verschiedener Spannungstypen (xx= 05, 06, 08, 09, 10, 12, 15, 18 und 24 Volt), die alle einen Strom von 1 Ampere liefern können.

Als Varianten gibt es noch:

  • Die LowCost-Version, die lediglich einen Strom von 100 mA liefern kann und mit einem "L" zwischen der "78" und dem Spannungswert gekennzeichnet wird (z.B.: 78L05).

  • Die Version mit höherem Strombereich (bis max. 2 Ampere), die mit einem "S" gekennzeichnet wird (z.B.: 78S05).

  • Und schließlich diese ganzen Typen noch als negative Version, die zum stabilisieren von negativen Spannungen benötigt werden. Als besonderes Kennzeichen dient hier die "79" statt der "78" (z.B.: 79L05, 7905, 79S05).

Wie einfach sich der Einsatz dieses Bauteils gestaltet, könnt ihr euch anhand des obigen Bildes wohl denken. Unstabile Spannung (Plus) an den Eingang, Masse an den mittleren Anschluß und am Ausgang steht die stabile Spannung (Plus) zur Verfügung.

Eines muß man beim Einsatz eines solchen Spannungsregler-ICs allerdings beachten: Die Eingangsspannung muß ca. 3 Volt größer sein als die Ausgangsspannung. Zumindest ist das bei diesen Standardtypen der 78er- und 79er-Reihe der Fall. Es gibt zwar auch Spezialtypen, bei denen der Spannungsunterschied deutlich kleiner sein darf, aber auf die möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Sie sind meist auch deutlich teurer.