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Aufgrund der kompakten Bauweise besitzen OPAMPs ein deutlich besseres Temperaturverhalten gegenüber dem Aufbau mit einzelnen Bauteilen. Außerdem sind sie wesentlich preiswerter und nehmen weniger Platz auf der Platine ein. Die Einsatzmöglichkeiten von OPAMPs sind sehr vielfältig. Sie dienen als Meß-, Differenz- und Schaltverstärker, Rechteck-, Treppenspannungs- oder Sinusoszillatoren, Spannungsaddierer, Niederfrequenzverstärker, Impedanzwandler und einigen anderen mehr. Kurzum: eine Aufgabenvielfalt, wie bei kaum einem anderen Bauteil. ![]() Der Operationsverstärker (hier als Beispiel ein 741er) besitzt zwei Eingänge (Pin 2 und 3) und einen Ausgang (Pin 6). Die beiden Eingänge sind mit Plus und Minus gekennzeichnet. Wobei der Minus-Eingang den invertierenden und der Plus-Eingang den nichtinvertierenden Eingang darstellt. Beim invertierenden Eingang reagiert das Ausgangssignal mit entgegengesetzter Phasenlage gegenüber dem Eingangssignal (Spannungsanstieg am Eingang bewirkt ein Rückgang der Spannung am Ausgang). Beim nichtinvertierenden Eingang hingegen ist das Ausgangssignal phasengleich (ein Spannungsanstieg am Eingang bewirkt auch ein ansteigen der Spannung am Ausgang). An Pin 4 kommt die negative und an Pin 7 die positive Stromversorgung. Die beiden Anschlüsse, die mit "IO" (Pin 1 und 5) gekennzeichnet sind, dienen zur Eingangskompensation (IO= Input Offset). Pin 8 ist beim 741er nicht beschaltet (NC= Not connected). |