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Eine Leuchtdiode (kurz: LED) besitzt zwei Anschlußdrähte (Anode und Kathode), von denen die Anode an den positiven Pol und die Kathode an den negativen Pol der Spannungsquelle angeschlossen wird. Im Schaltbild auch an dem stilisierten Pfeil, der die Stromflußrichtung (Plus => Minus) darstellen soll, zu erkennen. Eine LED leuchtet nur dann, wenn sie richtig angeschlossen ist. Bei Umpolung sperrt sie den Stromfluß und leuchtet nicht. Um nun nicht auf Experimente bezüglich der richtigen Polung angewiesen zu sein, besitzt jede LED unterschiedlich lange Anschlußdrähte, an denen man die Belegung gut erkennen kann. Und so kann man es sich leicht merken: Der kurze Anschluß der LED ist die Kathode. Für den Fall, daß die LED bereits eingebaut und die Anschlußdrähte gekürzt wurden, gibt es noch drei andere Methoden zur Feststellung der Anschlußbelegung:
Leuchtdioden gibt es in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen. Gebräuchliche Farben sind rot, grün, gelb und inzwischen auch blau. Die Durchlaßspannung der LEDs liegt, je nach Farbe, bei 1.6 - 3.2 Volt und der benötigte Strom liegt bei ca. 0.02 Ampere (20mA). Es gibt aber auch sogenannte Low-Current-LEDs die mit einem Strom von 0.002 Ampere (2mA) auskommen. Die Form einer LED ist meistens rund, obwohl es auch rechteckige, dreieckige oder quadratische LEDs gibt. Bei den Größen gibt es auch sehr viele Varianten: von 1mm bis hin zu 16mm im Durchmesser. Sehr gebräuchlich sind hier die 3mm- und die 5mm-Typen, die deshalb auch besonders günstig zu erhalten sind. |