Der Generator ist zwar kein elektronisches Bauteil, ich führe ihn aber dennoch hier mit auf, weil er zumindest für die Stromversorgung eine Rolle spielt.
Besonders im mobilen Einsatz ist der Generator auch im häuslichen Umfeld anzutreffen. Man denke nur an den Fahrrad-Dynamo oder die Lichtmaschine im Auto. Aber auch das Notstromaggregat ist ein solcher Generator. Manch einer wird vielleicht auch einen Windgenerator im Garten stehen haben. Alle funktionieren mehr oder weniger nach demselben Prinzip.

Zur Erklärung will ich mal den Fahrrad-Dynamo wählen, weil er am einfachsten aufgebaut ist:

Das Rädchen wird durch das Vorderrad des Fahrrades in Drehung versetzt. Das Rädchen sitzt auf einer Welle an dessen anderem Ende ein Permanent-Magnet (rot=magnetischer Nordpol, blau= magnetischer Südpol) angebracht ist. Der Magnet ist umhüllt von einer Spule. Durch die Drehung des Rädchens dreht sich auch der Magnet in der Spule und induziert auf diese Weise eine Wechselspannung in ihr. Diese Spannung können wir entweder mit einem Messgerät (Oszilloskop) sichtbar machen oder zum betreiben von Glühlampen oder anderen elektrischen Geräten benutzen.