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Jens Schultz

Raketenbauer

Jens Schultz

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Beitrag 7661179 , Planung & Bau: Level 1 Rakete [Alter Beitrag26. Februar 2026 um 11:30]

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Seid gegrüßt alle zusammen,

nach langer Pause (Arbeitstechnisch bedingt), möchte ich nun das nahende RJD 2026 zum Ablegen der Level 1 Prüfung nutzen. Die Anmeldung bei Tripoli läuft, ein Präfekt ist auch schon gefunden. Lediglich an der fliegenden Hardware haperts noch. Und bevor ich mich in ein Projekt stürze und im Nachhinein irgendwas nicht passt, möchte ich gerne mit Euch zusammen bereits in der Planungsphase über Do's und Dont's bzw. Sinniges und Unsinniges sprechen. Oder anders gesagt, ich würde mich gerne anhand eurer Erfahrungen leiten lassen, damit das Vorhaben "Level 1 or bust" zu einem Erfolg wird. (Klar, kann man nicht garantieren wink )

Vielleicht sollte ich erstmal meinen Background schildern.

Zuletzt bin ich auf dem RJD 23 erfolgreich Aerotech Motoren sowohl als Single Use als auch Reload in den Klassen E, F und G geflogen. Mein bisher größtes Modell (im Sinne der Motorisierung), ist die Aerraux von Aerotech, die ich auf Dual Deploy gebaut und erfolgreich mit einem G64 geflogen habe. Ansonsten habe ich noch den 5er Cluster "Europa" von Klima als Dual Deploy Version gebaut und mehrfach erfolgreich geflogen. Hiervon werde ich wohl noch eine Version mit 29mm Motorhalterung bauen. Abgesehen von den genannten Modellen habe ich natürlich auch einige andere Bausätze fertig gestellt.

Beim Bauen der Modelle bin ich grundsätzlich immer der Meinung "Stabil muss es sein". Lieber etwas mehr Epoxy als einen Tupfen zu wenig (Das aber nur zur Einschätzung meinerseits).

Als Einstieg in die Sache Highpower habe ich auch zwei Bücher zur Hand:
"Modern High-Power Rocketry 2" von Mark Canepa Link
"Make: High Power Rockets" von Mike Westerfield Link

Die Bücher sind auf Englisch, was jetzt nicht so das Problem ist. Lediglich die Bauteile bzw. Materialangaben sind zum großen Teil natürlich auf Fertigteile von US-Herstellern bzw. auf in den USA üblichen Maßen/Stärken gegrundet. Das macht mir immer wieder zu schaffen, da ich nicht genau weiß, welches Holz/Material ich nehmen soll... Einer der Gründe, warum ich hier dieses Thema aufgemacht habe smile

Ferner habe ich Rocksim 11 zur Verfügung. Das Gute daran ist, dass es mit einer gut gefüllten Datenbank an Bausätzen kommt. Hier kann man sich die Einzelteile einer entsprechenden Rakete genau ansehen und bei Bedarf auch in sein Projekt übernehmen. Das hat mir bisher schon gut weitergeholfen.

Bausatz oder Scratch-Bau

An und für sich hätte ich für die Zertifizierung gerne einen Bausatz gebaut. Mir schweben vor Allem die Loc IV oder Zephyr vor. Letztere gefällt mir grundsätzlich sehr gut, würde ich gerne in meiner Flotte haben. Doch leider ist die Lage auf den mir bekannten Plattformen (Klima, Karthi, Eurospace, Sierrafox, Modelraketten) suboptimal. Die Bausätze sind seit Monaten vergriffen und ich befürchte, dass sich das in naher Zukunft nicht ändern wird, leider.
Einen Bausatz für die erste Level Rakete zu bauen würde ich eigentlich vorziehen, da hier zumeist das ganze benötigte Zubehör (Fallschirm, Shockcord, usw...) bereits mitgeliefert wird.
Alternativ zu den genannten, würden mich die Peregrine von Apogee, Lil Dither von Loc und die LaserLOC noch ansprechen. Die Peregrine und LaserLoc hätten den Vorteil, dass ich nach bestandenem Level auch direkt mit Dual Deploy fliegen könnte. Allerdings hat die LaserLoc wieder eine 54mm Motorhalterung... Ihr merkt schon, was in meinem Kopf abgeht confused

Andererseits habe ich hier bereits eine Spitze, Körperrohrset und 38mm Motorrohr von Apogee rumliegen. Habe ich letztes Jahr vorsichtshalber noch bestellt, falls sich die Lage am Markt nicht bessert (haben ist besser als brauchen). Ich würde mir einen Scratch-Build auch zutrauen, wenn ich vorher mit Euch einige Sachen durchkauen könnte.

Vielleicht hat ja jemand noch eine Bausatz-Empfehlung oder einen EU-Händler für mich parat?

101mm Durchmesser und 38mm Motorhalterung wäre meine Vorgabe.

Ansatz Scratch-Build

Ich habe in der letzten Zeit schon mal angefangen ein Modell im Rocksim zu designen. Grundlage sind erstmal die gegebenen Bauteile, die ich oben erwähnt habe. Was Flossen, Zentrierringe usw. angeht ist alles noch flexibel.

Hier mal der bisherige Entwurf:






Die Fertig-Bauteile kommen aus der Datenbank. Flossen und Ringe sind mit 6mm starkem Flugzeug-Sperrholz angelegt. Vielleicht etwas Oversized, klären wir im weiteren Verlauf.

Das soll nur erstmal eine Idee sein, den Feinschliff - sofern ich das wirklich umsetzen möchte - können wir dann noch im weiteren Verlauf betreiben.


So, jetzt seid ihr erstmal im Bilde, was ich bezwecke bzw. machen möchte.
Ich würde mich über euren konstruktiven Input freuen. Noch ist Zeit bis zum RJD und ich kann versuchen was auf die Beine zu stellen. In der Zwischenzeit habe ich noch ein paar kleinere Bausätze zum Zeitvertreib.

Ganz liebe Grüße aus dem Herzen der Natur!
Tom Engelhardt

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Tom Engelhardt

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Beitrag 7661180 [Alter Beitrag26. Februar 2026 um 12:50]

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Hi Jens,

das Vorhaben sieht gut aus, der gewählte Motor ist auch ein schöner mit ausreichend Wumms und noch im Bereich P1 - soweit so gut.

Grundsätzlich kannst du Bausatz fliegen (Vorteile hast du ja aufgeführt), Eigenbau hat den Vorteil dass Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Dabei gilt immer: Level-Raketen so einfach wie nur möglich! Du wirst aufgeregt sein, und je weniger Fehlerquellen bestehen, desto besser. Insofern ist der Flamingo gut geeignet. Ich würde TTW-Flossen empfehlen, weil doch immer mal härtere Landungen zu erwarten sind beim RJD und eine abgebrochene Flosse ein Disqualifizierungsgrund ist.
Flugzeugsperrholz 4-5mm ist für die Flossen und Ringe etc ausreichend, es sei denn du willst den Hobel irgendwann mal mit einem I435 mächtig in die Höhe prügeln. Verglasen der Flossensektion ist optional, aber kannst du auch gerne machen, dann hält die Rakete auch den eventuellen I Motor gut aus big grin

"Intelligenz ist zu wissen, dass eine Tomate eine Frucht ist; Weisheit ist, sie nicht in einen Obstsalat zu tun."
Miles Kington (1941-2008)
Jens Schultz

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Jens Schultz

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Beitrag 7661181 [Alter Beitrag26. Februar 2026 um 20:49]

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Hallo Tom,

danke für deine Antwort und die damit verbundene Einschätzung.

Zitat:
Original geschrieben von Tom Engelhardt

Hi Jens,

das Vorhaben sieht gut aus, der gewählte Motor ist auch ein schöner mit ausreichend Wumms und noch im Bereich P1 - soweit so gut.


Der angegebene Motor resultiert aus den aktuellen Verfügbarkeiten bei SpaceRocketTechnology, ist aber nicht in Stein gemeißelt.


Grundsätzlich kannst du Bausatz fliegen (Vorteile hast du ja aufgeführt), Eigenbau hat den Vorteil dass Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Dabei gilt immer: Level-Raketen so einfach wie nur möglich! Du wirst aufgeregt sein, und je weniger Fehlerquellen bestehen, desto besser. Insofern ist der Flamingo gut geeignet.


Das klingt doch gut, danke für die grobe Einschätzung.

Ich würde TTW-Flossen empfehlen, weil doch immer mal härtere Landungen zu erwarten sind beim RJD und eine abgebrochene Flosse ein Disqualifizierungsgrund ist.

TTW Flossen sind auch tatsächlich von Anfang an geplant und der Entwurf hat auch welche bekommen (erkennt man leider auf den Bildern nicht wirklich). Also auch schon eine gute Entscheidung meinerseits wink



Flugzeugsperrholz 4-5mm ist für die Flossen und Ringe etc ausreichend, es sei denn du willst den Hobel irgendwann mal mit einem I435 mächtig in die Höhe prügeln. Verglasen der Flossensektion ist optional, aber kannst du auch gerne machen, dann hält die Rakete auch den eventuellen I Motor gut aus big grin

fg fg fg
Nein, der Hobel soll nicht Richtung Mars... Jedenfalls nicht ohne Dual Deploy...
Auf das Verglasen (ich nehme an, du meinst eine Verstärkung der Flossen-Verbindung durch Fieberglasmatten o.Ä.) möchte ich gerne zunächst verzichten, habe ich noch nie gemacht.
Die Einschätzung deinerseits mit der Stärke des Sperrholzes hilft mir jetzt auf jeden Fall schonmal weiter.




Was ich noch anmerken bzw. fragen wollte:
Startrampe / Rail

Bisher habe ich alle Modelle >50mm Kaliber mit Klima's Railbuttons zum Kleben ausgerüstet. Sinnig, da ich ja auch seine Rail benutze, allerdings an einem Scheinwerferstativ, nicht auf der kleinen Rampe. Für die Kaliber 50mm und 75mm hat das immer gut gespielt.
Ist diese Rail eigentlich für den Einsatz von H-Motoren noch geeignet? Oder bräuchte ich hier eine größere bzw. längere Rail?
Für den Flamingo (und spätere, größere Modelle wie Peregrine) würde ich dann diese Railbuttons bestellen, die sollten zur Rail passen.



LG

Jens

Geändert von Jens Schultz am 26. Februar 2026 um 20:55

Oliver Arend

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Beitrag 7661184 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 02:05]

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Standard ist eigentlich die 6-mm-Nut (bzw. 1/4 in). In Deutschland hängt es natürlich mehr davon ab, was die Leute so mitbringen oder man selbst hat.

Wie siehts mit Motor-Retention aus? Was hast Du da geplant?

Oliver
Daniel Hahn

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Beitrag 7661185 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 08:47]

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Gestalte die Halterung für die Railbuttons auf jeden Fall so, dass du diese tauschen kannst.
Irgendjemand hat immer was Passendes für die Rails in der Tasche und du musst dann nur austauschen.
War bzw. ist ein Fehler, den ich an dem ein oder anderen Modell gemacht habe. roll eyes (sarcastic)

Ach so, und das Modell so einfach wie möglich gestalten (vor allem die Flossen), du willst damit eine Prüfung bestehen.
Kauf dir ne GFK Platte und säge die Flossen aus fg wenn du es nicht selbst laminieren möchtest.




Zitat:
Original geschrieben von Jens Schultz

Hallo Tom,

danke für deine Antwort und die damit verbundene Einschätzung.

Zitat:
Original geschrieben von Tom Engelhardt

Hi Jens,

das Vorhaben sieht gut aus, der gewählte Motor ist auch ein schöner mit ausreichend Wumms und noch im Bereich P1 - soweit so gut.


Der angegebene Motor resultiert aus den aktuellen Verfügbarkeiten bei SpaceRocketTechnology, ist aber nicht in Stein gemeißelt.


Grundsätzlich kannst du Bausatz fliegen (Vorteile hast du ja aufgeführt), Eigenbau hat den Vorteil dass Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Dabei gilt immer: Level-Raketen so einfach wie nur möglich! Du wirst aufgeregt sein, und je weniger Fehlerquellen bestehen, desto besser. Insofern ist der Flamingo gut geeignet.


Das klingt doch gut, danke für die grobe Einschätzung.

Ich würde TTW-Flossen empfehlen, weil doch immer mal härtere Landungen zu erwarten sind beim RJD und eine abgebrochene Flosse ein Disqualifizierungsgrund ist.

TTW Flossen sind auch tatsächlich von Anfang an geplant und der Entwurf hat auch welche bekommen (erkennt man leider auf den Bildern nicht wirklich). Also auch schon eine gute Entscheidung meinerseits wink

%Bild1

Flugzeugsperrholz 4-5mm ist für die Flossen und Ringe etc ausreichend, es sei denn du willst den Hobel irgendwann mal mit einem I435 mächtig in die Höhe prügeln. Verglasen der Flossensektion ist optional, aber kannst du auch gerne machen, dann hält die Rakete auch den eventuellen I Motor gut aus big grin

fg fg fg
Nein, der Hobel soll nicht Richtung Mars... Jedenfalls nicht ohne Dual Deploy...
Auf das Verglasen (ich nehme an, du meinst eine Verstärkung der Flossen-Verbindung durch Fieberglasmatten o.Ä.) möchte ich gerne zunächst verzichten, habe ich noch nie gemacht.
Die Einschätzung deinerseits mit der Stärke des Sperrholzes hilft mir jetzt auf jeden Fall schonmal weiter.




Was ich noch anmerken bzw. fragen wollte:
Startrampe / Rail

Bisher habe ich alle Modelle >50mm Kaliber mit Klima's Railbuttons zum Kleben ausgerüstet. Sinnig, da ich ja auch seine Rail benutze, allerdings an einem Scheinwerferstativ, nicht auf der kleinen Rampe. Für die Kaliber 50mm und 75mm hat das immer gut gespielt.
Ist diese Rail eigentlich für den Einsatz von H-Motoren noch geeignet? Oder bräuchte ich hier eine größere bzw. längere Rail?
Für den Flamingo (und spätere, größere Modelle wie Peregrine) würde ich dann diese Railbuttons bestellen, die sollten zur Rail passen.

%Bild2

LG

Jens



Geändert von Daniel Hahn am 27. Februar 2026 um 08:56

Jens Schultz

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Beitrag 7661188 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 11:09]

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Hallo Oliver und Daniel,

danke auch Euch für die Antworten.

Zitat:
Original geschrieben von Oliver Arend

Wie siehts mit Motor-Retention aus? Was hast Du da geplant?



Ich würde hier einen Aeropack-Retainer verbauen, sofern ich einen bekomme. Eurospace hatte die vor ihrem Onlineshop-Umbau auf Tasche. Würde dann auch gleich den passenden 29mm Adapter mitnehmen.
Notfalls (keine Verfügbarkeit) habe ich in den Büchern gute Ansätze zum Selbstbau passender Retainer gefunden.


Zitat:
Original geschrieben von Daniel Hahn

Gestalte die Halterung für die Railbuttons auf jeden Fall so, dass du diese tauschen kannst.
Irgendjemand hat immer was Passendes für die Rails in der Tasche und du musst dann nur austauschen.




Das hatte ich mir in der Tat auch schon überlegt... Die Frage ist halt > wie machen? Klar, ein festes Gewinde ins Körperrohr bringen, damit man die Schraube auf und zudrehen kann...
Jetzt fängt es aber an: reicht ein M3 Gewinde, sollte ich vielleicht mehrere Gewinde für M3 + M4 + Mx vorbereiten? Ich weiß ja nicht, was bei den großen Kalibern so gängig ist.

Zitat:
Kauf dir ne GFK Platte und säge die Flossen aus fg wenn du es nicht selbst laminieren möchtest.



Das wäre noch eine Möglichkeit. Ich muss aber sagen, ich habe noch nicht mit GFK gearbeitet und müsste mich da auch erst reinwuseln, oder ist die Verarbeitung so einfach wie bei Holz?
Tom Engelhardt

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Beitrag 7661189 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 12:40]

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Hi Jens:

Flossen: Holz reicht erstmal - Flugzeugsperrholz mit 5mm Dicke reicht da auf jeden Fall aus!
Retainer: Aeropack ist super, damit kannst Du nichts falsch machen. Falls Du selbst bauen willst, schau mal im Netz nach Kaplow Klips, die sind einfach herstellen und funktionieren ebenfalls gut.
Railbuttons: Nimm Einschlagmuttern M4, damit bekommest Du lle gängigen Größen gut verankert. Von innen ins Rohr eingeharzt sind die auch ziemlich unzerstörbar. Oder eine lange Holzlatte mit entsprechenden Einschlag-/Einschraubmuttern längs eingeklebt geht ebenfalls!

Viele Grüße,

Tom

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Beitrag 7661190 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 12:59]

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Hi Tom,

Zitat:
Original geschrieben von Tom Engelhardt

Flossen: Holz reicht erstmal - Flugzeugsperrholz mit 5mm Dicke reicht da auf jeden Fall aus!


Okay, wäre mir auch lieber vorerst bei den Techniken zu bleiben, die ich kenne... Nichts für ungut, bin gerne gewillt neues zu lernen, aber verglasen oder andere Werkstoffe gerne etwas später mal smile

Zitat:

Retainer: Aeropack ist super, damit kannst Du nichts falsch machen. Falls Du selbst bauen willst, schau mal im Netz nach Kaplow Klips, die sind einfach herstellen und funktionieren ebenfalls gut.



Ach SO heißen die Klammern... Danke für den Hinweis, genau sowas schwebte mir vor, falls ich nicht an die Aeropack komme.

Zitat:

Railbuttons: Nimm Einschlagmuttern M4, damit bekommest Du lle gängigen Größen gut verankert. Von innen ins Rohr eingeharzt sind die auch ziemlich unzerstörbar. Oder eine lange Holzlatte mit entsprechenden Einschlag-/Einschraubmuttern längs eingeklebt geht ebenfalls!



Okay, dachte jetzt auch an eine Leiste mit Eindrehmuttern. Die habe ich sogar hier schon rumfliegen.
Manchmal verkopfe ich halt ziemlich, wenn es um solche Sachen geht. Da mache ich mir das Leben selbst oft viel zu schwer...
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Beitrag 7661191 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 16:05]

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Bin kein Fan von Kaplow Klips. Hatte vor Urzeiten mal was ähnliches selbstgemacht, das nicht stabil genug war. Seitdem nur noch formschlüssige Retentions!

Ich säge mir aus dünnem Stahl ein Blech mit einem Loch in der Mitte für den Motor (die Düse) und weiter außen zwei Löcher (oder mehr) für die Verschraubung - wie ein Rohrflansch mit zwei Löchern. So müsste das Blech reißen oder die Verschraubung ausreißen, während sich bei den Klips die Haken nur aufbieten müssen. Ist je nach Materialstärke, Lochgröße und Anspruch an Schönheit etwas aufwändig, geht aber gut.

Aeropack o.ä. ist natürlich die bessere Wahl. Keine Ahnung wie langlebig gedruckte/Kunststoff-Retainer sind, gerade wenn man HPR mit heißem Abgasstrahl fliegt.

Oliver
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Beitrag 7661192 [Alter Beitrag27. Februar 2026 um 17:01]

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Mal zum Thema Bergung:

Der Kahn braucht ja auch zumindest eine Chance um sicher landen zu können. Entsprechend muss das ja auch geplant werden. Unten in die Motorhalterung (genauer Front-Zentrierring), kommt eine ordentliche Ringschraube, die als Anker für das Bergungsgeschirr dient. Größe würde ich M6 oder M8 anpeilen. Dazu große U-Scheiben um die Kraft ordentlich zu verteilen.

Dann hapert es auch schon wieder. Bisher habe ich die 2mm Kevlar-Schnur vom Klima verwendet. Für diese Art von Rakete würde ich was anderes, größeres Bevorzugen. Klima hat noch das 3x8mm Kevlar-Seil. Sollte das reichen?
In den Büchern bzw. WWW sehe ich immer wieder Tubular Nylon bzw. Gurtbänder als erstes Stück bis zur Trennstelle Körperrohr/Spitze. Sowas könnte ich bei Amazon ordern, ist dann aber nicht Feuerfest und müsste geschützt werden. Eure Meinung / Vorschläge?

Jetzt kommt natürlich noch der Fallschirm. Da würde ich Rocksim rechnen lassen, wie die Landegeschwindigkeiten ausfallen und entsprechend einen passenden Schirm verbauen. Als Fallschirmschutz würde ich die Nomex-Tücher nutzen. Davon habe ich bereits welche da, würde dann aber natürlich die passende Größe zum Fallschirm beschaffen.

Würde mich über Input freuen.

LG Jens

Geändert von Jens Schultz am 27. Februar 2026 um 17:04

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